Graubünden - Baukultur

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Herrschaftshäuser und Villen
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Gebäudekomplex Nrn. 36-38

7412 Scharans
In markanter Hügellage im südl. Dorfteil. Kernbau der Anlage ist das Haus Nr. 37 (ehem. Gees), erb. ab 1420 an der Stelle eines bischöfl. Meierhofs, Rest. 1990–91; herrschaftliche Anlage mit Mittelkorridor; an der Fassade Renaissancemalereien 1605 von Hans Ardüser: Rollwerk und Blumengewinde, Tiere und Putti, Wappen der Drei Bünde. Im 1. OG Täfer mit got. Inschrift und arabischen Ziffern dat. 1543; im 2. OG Täfer und Fenstersäule von 1602.

Das ostwärts angebaute Haus Nr. 38 erb. 1617; Renov. aussen 1970. Über dem ehem. Portal (heute vermauert) Wappenstein Gees.

Das an Nr. 37 anschliessende Haus Nr. 36 (ehem. Conrad) erb. 1733 unter Einbezug eines Wohnturms aus dem 15./16. Jh., der sich an der N-Wand abzeichnet; Rest. 1990–91.

(Kunstführer durch die Schweiz, Hg. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Band 2, Bern 2005)